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Medienkongress

Gefahren des Medienkonsums

Wirkung von interaktiven, digitalen Medien auf Kinder und Jugendliche aus medienpsychologischer und medienpädagogischer Sicht.

Digital Generation – Medien formen eine Generation

Kinder und Jugendliche wachsen heute zunehmend in virtuellen Erlebniswelten und medialen Ersatzwelten auf: Jeden Tag nutzen die 14 bis 19Jährigen in Deutschland mehr als sechseinhalb Stunden audiovisuelle Medien. Mit rund drei Stunden dominiert das Fernsehen die Mediennutzung, interaktive Video- und Computerspiele und unzählige digitale Internetangebote verbreitern das - scheinbar unendliche - mediale Unterhaltungsangebot.
Eltern, Lehrer und Erzieher sehen sich zunehmend mit einer Generation konfrontiert, bei der DailySoaps, Reality-TV, Trash-TV, LAN-Partys, eSport, 3D-Shooter, so genannte Killerspiele, SMS, MMS, Buddy-Listen und Communities mit ihrer Virtualität die Realität als Erfahrungs- und Lebensraum zu ersetzen scheinen.
 
Welche Auswirkungen hat die Virtualisierung des Lebensraums? Entstehen gefühlskalte, sozial-isolierte Einzelgänger oder ist die im spielerischen Umgang mit den Medien erworbene Kompetenz notwendige Voraussetzung für eine nachwachsende mündige Generation?

Wirkungen des Aufwachsens in virtuellen Welten

Vor dem Hintergrund der skizzierten aktuellen Entwicklungen im Bereich der Medienformen und -inhalte, erscheint die differenzierte, forschungs- und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit den Folgen des Medienkonsums dringender denn je.
 
Der Medienkongress Villingen-Schwenningen greift die aktuelle Diskussion auf und bietet durch die Bündelung aktueller Forschungsergebnisse und Theorie- und Diskussionsansätze eine breite und wissenschaftlich orientierte Basis, um die verschiedenen Ansätze und Erkenntnisse der Medienwirkung einander gegenüber und zur Diskussion zustellen.
 
Im Rahmen des Medienkongresses werden somit nicht nur aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert, sondern auch Handlungsempfehlungen von kompetenter Seite gegeben.

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