Made by TOM NewMedia
Medienkongress

Schirmherrschaft und Grußwort

Minister Hauk

Peter Hauk MdL
Verbraucherminister Baden-Württemberg


 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn es um digitale Medien geht, sind Kinder und Jugendliche uns Erwachsenen oft um einiges voraus. Sie bewegen sich mit einer Sicherheit und Selbstverständlichkeit in der digitalen Welt, die den meisten von uns fremd ist. Sie nutzen Handys, MP3-Player, USB-Sticks und neue Kommunikationswege, die viele Eltern und Lehrer allenfalls aus Erzählungen kennen. Es ist ihnen immer und überall möglich, in die digitale Welt einzutauchen und die reale Welt, in der sich die Eltern sehen, zu verlassen.

Gerade diese Selbstverständlichkeit, mit der junge Menschen an virtuelle Welten herangehen, sollte uns zum Innehalten anregen. Wie können wir unsere Kinder dort begleiten? Welche Gefahren lauern in den digitalen Erlebniswelten? Haben unsere Kinder tatsächlich alle nötigen Kompetenzen, die sie im Umgang mit digitalen Medien brauchen, oder beschränkt sich ihr Wissen nur auf technische Fähigkeiten? Kommen wir der Verantwortung unseren Kindern gegenüber in dieser Sache ausreichend nach?

Wir müssen die Aktivitäten unserer Kinder mit Interesse begleiten und versuchen, uns in ihre Faszination für die virtuelle Welt hineinzudenken. Es ist wichtig, früh zu erkennen, wo die digitale Welt potentielle Suchtgefahren birgt und ob die Kinder und Jugendlichen davon betroffen sein könnten. Wir haben die Aufgabe, der jungen Generation umfassende Medienkompetenz zu vermitteln, die weit mehr als technische Fertigkeiten umfasst.

Der 3. Medienkongress Villingen-Schwenningen wird sich diesen Fragen stellen. Er wird digitale Erlebniswelten aus psychologischer und pädagogischer Perspektive untersuchen und Eltern und Lehrern praktische Handlungsoptionen aufzeigen.

Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon

Dr. Rupert Kubon
Oberbürgermeister Villingen-Schwenningen


 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

der „Medienkongress Villingen-Schwenningen“ hat mit seinem informativen und hintergründigen Profil zwischenzeitlich einen festen Platz in der Veranstaltungslandschaft eingenommen und ist eine Bereicherung für Eltern, Pädagogen, Erzieher, Dozenten, Wissenschaftler und Politiker. Nicht zuletzt durch den Austausch praktischer Erfahrungen, zusammen mit konkreten Handlungsempfehlungen zu den jährlich höchst aktuellen Themenbereichen die sich immer dicht am Puls der Zeit bewegen, wurde dies erreicht.

Neben dem im Wechsel stattfindenden internationalen Medienfestival stellt der Medienkongress gewissermaßen das fachspezifische Pendant dazu dar. Villingen-Schwenningen kann sich damit als Medienstadt hervorragend präsentieren.

Durch den Medienkongress wurde eine Möglichkeit geschaffen, welche die Bandbreite der unterschiedlichsten Gesichtspunkte und Problematiken der Lebenswelt unserer Kinder und Jugendlichen in unserer virtuell gesteuerten Zeit aufzeigt. Ebenso ist hier eine Plattform entstanden um die damit verbundenen Risiken und Gefahren in der Entwicklung des Erwachsenwerdens unserer Kinder zu diskutieren.

Die heutigen Kinder und Jugendlichen führen ein anderes Leben als die Generationen vor ihnen. Durch die ständige Konfrontation mit dem sich blitzschnell neu entwickelnden Markt der interaktiven Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationsmedien ist ein deutlicher Wechsel des Leitmediums in unserer Gesellschaft zu verzeichnen. Die erschaffenen Kunstprodukte und kurzlebigen Medieninhalte sind schon wesentlicher Bestandteil in der Welt unserer Kinder und bieten nicht nur Chancen sondern verbergen ebenso etliche Gefahren.

Wir als Gesellschaft, ob nun Eltern, Erwachsene, Lehrer, Erzieher oder Ansprechpartner anderer Art haben die Aufgabe, gewissenhaft und überlegt mit den neuen Informations- und Lernmedien umzugehen und sie unserer nachwachsenden Generation verständlich zugänglich zu machen. Der früh erlernte Umgang mit den verschiedenen Medien und die sinnvolle Nutzung ist das Ziel, damit eine Förderung unserer Kinder und Jugendlichen in allen Bereichen möglich ist.

Der 3. Medienkongress wird sicher wieder zahlreiche Anregungen, abwechslungsreiche Vorträge und Referate sowie bewegte Diskussionsrunden mit neuen Erfahrungen bereit halten und positive Potenziale und Gefahren zur frühzeitigen Erkennung aufzeigen, beleuchten und hinterfragen.

Mein ausdrücklicher Dank gilt den Verantwortlichen, allen voran Herrn Prof. Michael Hoyer, den Initiatoren, Förderern und aktiv Beteiligten des Medienkongresses, ohne deren Mitwirkung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Rudolf Topp

Rudolf Topp
Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Villingen-Schwenningen GmbH & Co. KG


 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits zum dritten Mal findet in Villingen-Schwenningen der 3. Medienkongress statt. Diese noch junge Erfolgsgeschichte mit steigenden Teilnehmerzahlen soll sich auch in Zukunft fortsetzen und zusammen mit dem internationalen Medienfestival den Medienstandort Villingen-Schwenningen festigen.

Wieder einmal werden hochkarätige Referentinnen und Referenten Denkanstöße geben und sich im Dialog mit Wissenschaftler, Pädagogen und Fachleuten aus der Suchtberatung austauschen. Der 3. Medienkongress Villingen-Schwenningen steht diesmal im Zeichen der Vor- und Nachteile der Digitalisierung insbesondere für Kinder und Jugendliche. Wo liegen die Gefahren, wenn Kinder und Jugendliche durch das Netz surfen? Sofort fällt manchem der prämierte und in vielen Sprachen übersetzte Werbespot „Wo ist Klaus?“ ein, in dem ein scheinbar teilnahmsloses Elternteil zwielichtige Gestalten aller Art ohne Nachfragen in die Wohnung zum Sohn lässt. Der Frage, wie der Internetkonsum von Kindern und Jugendlichen durch die Erziehungsberechtigten zu kontrollieren sei, stehen die Vorteile der digitalen Welten entgegen. Ein Kompetenzerwerb auch von Kindern und Jugendlichen über digitale, stetig wachsende Bibliotheken, gespeicherte Schätze des Wissens kann nicht verneint werden. Ein Ausgleich muss gefunden werden zwischen dem Schutz Minderjähriger und dem Durst nach Wissen. Diesen zu finden und unsere Kinder durch die digitale Welt sicher zu begleiten, ist unser aller Aufgabe.

Und so wird auch dieser Medienkongress sicherlich für spannende und fruchtbare Diskussionen sorgen, zum Erkenntnisgewinn beitragen und Wege für einen Schutz Minderjähriger bei gleichzeitiger Wissensvermittlung aufzeigen.

Es bleibt, mich bei Herrn Professor Michael Hoyer, Herrn Professor Dr. Ullrich Dittler und allen Mitwirkenden für die Organisation dieses Kongresses zu bedanken und wünsche uns eine Vielzahl weiterer Medienkongresse am Medienstandort Villingen-Schwenningen.