Medienkongress

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Referenten

 

Prof. Dr. Ullrich Dittler
Hochschule Furtwangen University
Prof. Dr. Ullrich Dittler "Während in den vergangen Jahren zu beobachten war, dass die sogenannten neuen Medien mit den alten Medien um Aufmerksamkeit und (Lebens-)Zeit von Erwachsenen, vor allem aber von Kindern und Jugendlichen konkurrierten, hat die Verbreitung sozialer Netzwerke deutlich grundlegenderen Einfluss auf die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen: Es wird nicht mehr nur (wie auch bei TV, Computerspielen und Netzkommunikation) Unterhaltung durch Medien gesucht, sondern es werden soziale Strukturen aufgebaut und gepflegt, die mit den realen Netzwerken und Freundschaftsstrukturen konkurrieren.
 
Der 4. Medienkongress Villingen-Schwenningen greift diese aktuelle Entwicklung auf und soll helfen die Fragen zu beantworten, worin die Attraktivität der sozialen Netzgemeinschaften für Jugendliche liegt, worin sich reale soziale Strukturen von computergestützten sozialen Netzwerken unterscheiden und welche Chancen und Risiken mit Facebook, Google+ und Co. verbunden sind."
Prof. Michael Hoyer
Hochschule Furtwangen University
Prof. Michael Hoyer Die Bedeutung von virtuellen Welten in Zeiten von Facebook und Twitter nimmt immer mehr zu. Computerspiele und das Internet - auf viele Jugendliche und Kinder üben Sie eine fast magische Anziehungskraft aus und leider führt das bei vielen dazu, dass sie regelrecht süchtig werden. Eltern machen sich Gedanken über das Suchtpotenzial der sozialen Netzwerke, denn oft werden die Netzwerke zur Vollzeitbeschäftigung genutzt. Doch wann sind Jugendliche süchtig und wann pflegen sie einfach nur, in einer ihnen zeitgemäßen Art, soziale Kontakte. Im Einzelfall ist das schwer zu entscheiden. So viele Vorteile und angenehme Seiten das Internet auch bietet - schon heute gibt es eine wachsende Zahl von Menschen, die süchtig nach den Chatrooms sind. Das Internet nimmt eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben ein und das soziale und reale Umfeld wird meist hinten angestellt. Welche Chancen und Gefahren verbergen sich hinter dieser raschen Entwicklung? Der 4. Medienkongress beleuchtet dieses spannende und exklusive Thema und gibt auf so manche Fragen, aufschlussreiche Antworten.
Prof. Dr. Rolf Schofer,
Rektor Hochschule Furtwangen University
Jens Wiese Die zunehmende Durchdringung des Alltags von Kindern und Jugendlichen mit Medien führt zu umfangreichen Veränderungen nicht nur deren Alltags- und Kommunikationsverhaltens sondern zunehmend auch zu veränderten Erwartungshaltungen gegenüber Ausbildungseinrichtungen wie einer Hochschule: Soziale Netzwerke werden dabei schon heute in umfangreichem Masse genutzt um sich Kompetenzen im Facebook-Freundeskreis für die eigenen Fragestellung nutzbar zu machen oder spontan Lernpartner für eine Klausurvorbereitung zu finden. Aber nicht nur die studentische Arbeitsorganisation ändert sich durch Allgegenwart von Medien und Sozialen Netzwerken, sondern auch die Art und Weise, wie sich die aktuelle Studentengeneration mit Inhalten auseinandersetzt: Moderne Smartphones ermöglichen es beispielsweise jederzeit - auch während einer Vorlesung - im Internet Information zu behandelten Themen nachzuschlagen und in den Unterricht einzubringen. Und auch die ersten Studenten, die zu Semesterbeginn alle relevanten Lehrbücher als eBooks auf ihr Smartphone übertragen haben möchten, sind inzwischen in unseren Hochbibliotheken vorstellig geworden; frei nach Mephisto: ""Denn was Du als eBook auf dem Smartphone besitzt, kannst Du getrost nach Hause tragen". Unsere Aufgabe als Hochschule bleibt es, die Verfügbarkeit von Medieninhalten sinnvoll in die Lehre zu integrieren und jene komplexen Lernprozesse anzustoßen, die es den Studierenden ermöglich trotz - oder gerade wegen - der scheinbaren Allgegenwart allen Wissens die richtigen Fragen zu stellen.
Beate Frees
ZDF
Beate Frees

© ZDF & Carmen Sauerbrei

Mittlerweile ist nahezu jeder 14-29-Jährige zumindest gelegentlich online, und nach wie vor gilt: je jünger der User  desto vielfältiger und aktiver nutzt er das Internet. Entsprechend unterschiedlich ist das Nutzungsverhalten der Heranwachsenden im Vergleich zur Grundgesamtheit der Internetnutzer. Unter dem Buzzword Web 2.0 bietet das Internet neben Partizipations- vor allem Interaktionsmöglichkeiten, die sich in der Nutzung sozialer Netzwerke wiederspiegeln. Bereits 43 Prozent der deutschen Internetnutzer haben ein eigenes Profil in einer Community (2010: 39%), bei den Teenagern sind es sogar 87 Prozent, wovon über die Hälfte täglich ihr soziales Netzwerk aufsucht. Dies ist Anlass genug, sich dem Phänomen "Community" genauer zu widmen: Inwieweit verändern Communitys das Mediennutzungsverhalten? Wie funktionieren soziale Netzwerke? Communitys stellen heute mehr und mehr eine All-in-One-Anwendung dar, die unterschiedliche Funktionen miteinander vereint. So liegt der Austausch in Communitys 2011 erstmals vor der E-Mail-Kommunikation. Zunehmend wandern ursprünglich eigenständige Web-2.0-Angebote in die Community und machen Letztere noch attraktiver. Mit einem Account stehen nun vielfältige Möglichkeiten bereit und werden dort zunehmend genutzt.

Nicht nur weil soziale Netzwerke bei Kindern noch eine untergeordnete Rollen spielen und weil die Web-2.0-Intensivnutzer die Teenager sind, sondern auch weil viele repräsentative Studien erst ab 14 Jahren beginnen, fokussiert dieser Vortrag auf Jugendliche von 12 bis 13 Jahren bzw. 14 bis 19 Jahren (Basis: Grundlagen aus ARD/ZDF-Onlinestudie 1097-2011, JIM 2011 sowie ZDF-eigene Studie zur Communitynutzung 2011).
Carsten Görig
Journalist
Carsten Görig Einsam oder gemeinsam zwischen Freiheit und Konsum. Willkommen im sozialen Netz!

Facebook, Google, Twitter, Apple: Diese Konzerne streiten um die Macht im Internet, indem sie Systeme errichten, in denen sich ihre Nutzer aufhalten sollen. Sie wollen so genannte soziale Räume schaffen, wollen unsere Kommunikation, unsere Freundschaften auf ihren Plattformen bündeln. Sozial aber ist für sie nur ein Schlagwort. Es geht ihnen primär nicht darum, unser Leben zu verbessern, sondern möglichst viele Informationen über ihre Nutzer zu sammeln und diese für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Und natürlich: Dass wir möglichst viel Zeit auf ihren Seiten verbringen und möglichst viele Seiten anklicken, denn nur so verdienen sie Geld. Das aber geht nur mit immer perfekteren Diensten, die den Wünschen ihrer Nutzer auch entgegenkommen und die aber gleichzeitig nur deshalb so gut funktionieren, weil so viele unserer Daten bekannt sind. Das Paradox: Die Datensammlung hat also eine gute und eine schlechte Seite. Es soll hier eine Einführung ins Thema "soziale Netzwerke" geben, ein Blick auf die Konzerne, die hier um Nutzer und Macht kämpfen und gleichzeitig die Fragen gestellt werden: Profitieren auch wir von den sozialen Netzwerken? Beeinflussen diese Dienste unser Leben, beeinflussen sie unser Denken?
Andreas Poller
Frauenhofer SIT
Andreas Poller "Datenkrake Facebook" - mit dieser wenig schmeichelhaften Bezeichnung belegen Datenschützer, Medien und auch der Chaos Computer Club das größte soziale Online-Netzwerke. Auch andere vergleichbare Internetdienste stehen unter ständiger Beobachtung misstrauischer Augen.

Dieser Argwohn ist berechtigt: Nur wenige andere Institutionen oder Firmen besitzen soviele, und so detaillierte Daten über Einzelpersonen, wie die Betreiber sozialer Online-Netzwerke. Verknüpft mit anderen Informationsquellen, erlauben sie das Erstellen umfangreicher Persönlichkeitsprofile. Erschwerend kommt hinzu, dass der einzelne Nutzer die Weitergabe von Daten selbst an andere Nutzer in einer solchen Plattform nur aufwändig kontrollieren kann.

In einer Studie im Jahre 2008 untersuchte das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt den Privatsphärenschutz in sozialen Online-Netzwerken. Das Fazit: Kein Netzwerk konnte seinerzeit im Test überzeugen; von einigen dieser Internetdienste mussten die Forscher sogar abraten. Die Technik hat sich seitdem verändert:
Drittanbieter sind in die Internetdienste integriert, ebenso wie beispielsweise Algorithmen für Gesichtserkennung und Geolokalisation. Diese Entwicklungen fordern den Privatsphärenschutz zusätzlich heraus.
Christoph Koch
Buchautor: "Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch"
Christoph Koch

© Urban Zintel

"Medienfasten: Anleitung zu einer Woche ohne Internet und Social Networks"

Internet und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unsere Freundschaften, unsere Arbeit, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Christoph Koch ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Und hat getestet, was vom Leben übrig bleibt.

In seinem Vortrag erzählt Christoph Koch von seinem Selbstversuch, 40 Tage ohne Internet und Handy zu leben, der schließlich zu dem Spiegel-Bestseller "Ich bin dann mal offline" (Blanvalet Verlag) führte. Er schildert seine Erfahrungen, gibt Tipps, wie man selbst eine Online-Fastenkur überstehen kann und beantwortet natürlich auch sehr gerne Fragen zu seinem Selbstversuch und Themen wie Onlinesucht, Informationsmanagement und Entschleunigung.

Christoph Koch, Jahrgang 1974, hat Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Politik studiert und arbeitet als festes Mitglied der NEON-Redaktion. Als freier Autor hat er unter anderem für Die Zeit, SZ-Magazin, brand eins, und den Tagesspiegel geschrieben – immer wieder auch über Netzthemen. 2006 erschien sein Buch "Zahlen, bitte". Er betreibt ein Blog unter www.christoph-koch.net.
Claudia Müller-Lütken und Dr. Nandoli von Marees
Schulpsychologische Beratungsstelle
Claudia Müller-Lütken

Dr. Nandoli von Marees
Netzwerke: Neue "Spielräume" und veränderte Lebenswelten in Schule und Familie?

Was macht elektronische Netzwerke für Kinder und Jugendliche so attraktiv? Wie haben sich Kommunikationsstrukturen und der soziale Umgang innerhalb der Peergruppen durch die neuen Medien verändert? Und wie entwickeln sich dadurch das Familienleben und die schulische Lebenswelt? Der Beitrag möchte die Jugendlichen selbst als Experten zu Wort kommen lassen und die Auswirkungen auf ihre unmittelbare Lebenswelt beschreiben. Es werden Problembereiche dargestellt, die regelmäßig als Klassenkrisen und/oder individuelle Krisen Thema in der schulpsychologischen Beratung sind. Diese Krisen sind u.a. auch bedingt durch die - den Jugendlichen i.d.R. nicht bewusste - unbegrenzte Vernetzung der virtuellen Lebenswelten und können so massive persönliche Verletzungen nach sich ziehen. Es gibt aber auch die positiven Gegenbeispiele, in denen persönliche Krisen über die scheinbare Anonymität von elektronischen Netzwerken für die Jugendlichen erst kommunizierbar werden und damit ein Reagieren des Umfeldes ermöglichen. Darüber hinaus möchten wir Anregungen und Unterstützung für Pädagogen und Eltern geben, da wir Erwachsenen selbst auf keine erprobten Verhaltensmuster im Umgang mit einer so massiv veränderten Lebenswelt zurückgreifen können.
Jens Wiese
Hochschule Furtwangen University
Jens Wiese Mit über 800 Millionen aktiven Nutzern verbindet Facebook heute nicht mehr nur die Jugend der Internetwelt miteinander sondern ist längst auch in andere Bevölkerungsschichten vorgestoßen. Alleine in Deutschland sind über 20 Millionen Onliner "schon drin". Aber wo liegt der Reiz des Netzwerkes, was sind die Gefahren und wie können wir ihnen begegnen? Gerade im Bereich der Social-Media Literacy haben wir in Deutschland noch großen Nachholbedarf. Viel wichtiger als "You look better on facebook" könnte dabei ein "You better look on facebook" werden.
Mag. Dr. Sascha Trültzsch
FB Kommunikationswissenschaft, Universität Salzburg, Österreich
Mag. Dr. Sascha Trültzsch "Heranwachsen in Zeiten des Social Web"

Heranwachsende sind besonders medienaffin und gelten in diesem Bereich auch als besonders innovationsfreudig. Stets war die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in problemzentrierte Diskussionen eingebettet: in den 90ern rund um das Fernsehen, im neuen Jahrtausend in Hinsicht auf Computerspiele. Aktuell ist es das Social Web, das im Mittelpunkt des Interesses steht. Das "neue Netz" und vor allem Social Network Sites, wie Facebook oder StudiVZ sind fester Bestandteil des alltäglichen Mediengebrauchs von Kindern und Jugendlichen. Die mediale Berichterstattung indes, richtet sich auf das Spektakuläre, wie Cybermobbing und Cybergrooming. Dabei gibt es neben solchen Risiken auch Chancen im schulischen wie privaten Bereich. Im Rahmen der europaweiten Studie EU-Kids online sind nicht nur Chancen und Risiken untersucht worden, vielmehr wurden auch Empfehlungen für Pädagoginnen und die Politik entwickelt. Der Vortrag stellt neben den Ergebnissen dieser großen Studie auch weitere aktuelle Untersuchungen zur Nutzung des Social Web durch Kinder und Jugendliche vor. Dabei wird einerseits die Frage nach dem Umgang mit Privatheit in Social Network Sites im Mittelpunkt stehen. Andererseits werden Nutzungstypen im Social Web vorgestellt und der Einfluss verschiedener sozialer Faktoren auf die Nutzung diskutiert.
Nina Haferkamp
TU Dresden
Nina Haferkamp Die Nutzung sozialer Netzwerkseiten wie Facebook oder studiVZ ist unweigerlich mit der Gestaltung eines Online-Profils verbunden, auf dem Nutzer private Daten zu ihrer Person, Interessen, Hobbies, Bilder und ggf. auch Videos präsentieren. Diese dynamischen oder statischen Informationsbausteine sind damit Bestandteil der digitalen Selbstdarstellung des Nutzers, der einen individuellen Eindruck von seiner Person mit Hilfe seines Profils erzeugt. Im Unterschied zur Selbstdarstellung im Alltag erscheint Jene auf sozialen Netzwerkseiten zunächst besser kontrollierbar, denn der Nutzer selbst entscheidet darüber, welche Informationen er über seine Person veröffentlichen möchte. Das gibt wiederum Anlass zu der Vermutung, dass eine idealisierte Selbstdarstellung auf Netzwerkseiten besonders einfach gelingt. Auf der anderen Seite muss beachtet werden, dass das Online-Profil Teil eines Netzwerkes ist, in dem andere Nutzer Informationen kommentieren können. Geht man davon aus, dass ein bestimmter Personenkreis den Nutzer auch abseits des Internets kennt, ist der Spielraum der Veröffentlichung beschönigender Inhalte begrenzt. Hinzu kommt, dass die Kommentare und Reaktionen anderer Nutzer selbst die Selbstdarstellung einer Person stark prägen können und ggf. sogar beeinträchtigen. Gerade bei jugendlichen Nutzern wird das Phänomen des Cyberbullying zunehmend beobachtet und muss auch vor dem Hintergrund der digitalen Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerkseiten kritisch betrachtet werden. Der Vortrag beschäftigt sich in diesem Rahmen mit dem Potential und den Risiken der digitalen Selbstdarstellung. Dabei werden unterschiedliche Zielgruppen (u.a. jüngere und ältere Nutzer) berücksichtigt und deutlich gemacht, inwiefern diese individuellen Personenvariablen einen unterschiedlichen Umgang mit Online-Profilen vorhersagen können.
Ossi Urchs
F.F.T. MedienAgentur
Ossi Urchs "Zuhören! Über die Kommunikation in Sozialen Netzwerken"

"Das was wir schon in den "Urzeiten" des Web als "Virtual Communities" kennen lernten, begegnet uns heute, in den Zeiten des "Social Web", allenthalben als "Social Networks" wieder. Die aktuelle Popularität solcher Plattformen von Facebook bis Google+, von Twitter bis YouTube, ist Anlass genug, über deren Ursprung, ihre Funktionsweise und insbesondere über ihre Zukunft nachzudenken. Denn eines ist heute bereits sicher: Unabhängig vom (wirtschaftlichen) Erfolg einzelner Betreiber und ihrer Plattformen, wird uns die soziale Kommunikation in solchen Netzwerken noch lange und intensiv beschäftigen. Warum das so ist, wird dieser Vortrag untersuchen."
Dominik Leiner, M.A.
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, LMU München
Dominik Leiner, M.A. Laut der ARD/ZDF Onlinestudie 2011 nutzen 87% aller Jugendlichen (14 bis 19 Jahre) in Deutschland soziale Onlinenetzwerke. Eine statistische Kennzahl, die nicht weniger beschreibt als eine Revolution der sozialen Kommunikation. Jene, die den Genuss von Facebook, studiVZ et al. noch nicht in vollen Zügen genießen, fragen sich mitunter: Warum das Ganze? Haben Telefon und E-Mail denn nicht ausgereicht? Muss man für einen virtuellen Anstupser im Netz denn wirklich jedes Verdauungsgeräusch des Hamsters dokumentieren und die Mitschüler in Hassgruppen beschimpfen? Eine rhetorische Frage, angesichts der enormen Reichweite und Nutzung sozialer Onlinenetzwerke. Allerdings spricht nichts dagegen, das "Warum" ein wenig genauer zu beleuchten: Warum nutzen junge Menschen die Netzwerke - und was haben Sie am Ende des Tages davon?