4. Medienkongress Villingen-Schwenningen
8. - 9.03.2012 | Neue Tonhalle

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Die Medienkongresse Villingen-Schwenningen sind mit ihren Themen immer am Puls der Zeit. Während in den letzten Jahren die Potenziale und Gefahren der Beschäftigung Jugendlicher mit dem Computer und dem Internet mit Schwerpunkt auf dem Umgang mit Computerspielen fachkundig präsentiert und diskutiert wurden, liegt der Fokus bei der vierten Veranstaltung auf "social media – social networking".
Auch bei diesem Kongress stehen die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Facebook, Twitter und weitere digitale Netzwerke sind zurzeit in aller Munde und bestimmen die Diskussionen über Sinn und Zweck medialer weltweiter Kommunikation. Vor allem Jugendliche nutzen die vielen Möglichkeiten ausgiebig, die diese "virtual communities" bieten: Neue Menschen kennen zu lernen, Freundschaften im Netz zu schließen, sich in Echtzeit mit vielen Menschen zugleich auszutauschen.
Neben den unstrittig großen Chancen eines dermaßen direkten und persönlichen Austausches und dem ebenso vorhandenen Spaßfaktor werfen die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung eine Vielzahl von Fragen auf, sei es hinsichtlich des Datenschutzes, der Wertevermittlung, aber auch des Einflusses auf jeden einzelnen Menschen. Die Frage eines verantwortlichen Umgangs mit vorhandenen, neuen und sich immer weiter ausdehnenden virtuellen Kommunikationsangeboten steht dabei im Mittelpunkt.
Der 4. Medienkongress Villingen-Schwenningen stellt sich unter Mitwirkung von namhaften Referentinnen und Referenten diesen Herausforderungen und bietet vor allem Menschen, die in der Schule und in der Ausbildung junger Menschen verantwortlich tätig sind, ein Forum zur Information, zur Meinungsbildung und zum gegenseitigen Austausch.
Ich wünsche den Veranstaltern und Kongressteilnehmenden beruflichen und persönlichen Gewinn bei den Veranstaltungen des Kongresses.
Sehr geehrte Damen und Herren,
der 4. Medienkongress Villingen-Schwenningen steht unter dem Leitthema "Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken". Die Netzwerke junger Menschen nutzen nicht nur die klassische Form persönlicher Kontakte, sie bedienen sich auch umfassend digitaler Kommunikationsmöglichkeiten. Die Interaktion erfolgt als Text, Ton- oder Bildübertragung durch mobile Technik, unabhängig von Tageszeit oder Standort. Viele Ältere übernehmen dieses Kommunikationsverhalten inzwischen und klicken sich mit ein in die Welt der Phones, Books, Pods und Pads. Das bedeutet auch, dass so mancher Erwachsene, dem die Fürsorge und Erziehung eines Kindes oder Jugendlichen anvertraut ist, diese Form der Kommunikation in sozialen Netzwerken nicht oder weit weniger beherrscht als der junge Mensch selbst. Junge und ältere Menschen stehen diesem gewaltigen Informations- und Kommunikationsangebot längst auf Augenhöhe gegenüber, die Rolle von Schüler und Lehrer, von Elternteil und Kind verschwimmt.
Der Medienkongress Villingen-Schwenningen greift dieses Phänomen seit Jahren auf, er schlägt Brücken und thematisiert auf hohem Niveau die Chancen und Risiken unserer Medienwelt für alle Generationen, mit besonderem Focus auf Kindern und Jugendlichen. Das diesjährige Programm des 4. Medienkongresses garantiert ein hochkarätiges Forum für Eltern, Pädagogen, Erzieher, Dozenten, Politiker und selbstverständlich auch für interessierte Kinder und Jugendliche. Vorträge, Referate, Diskussionsforen, aber auch konkrete Anregungen für die medienpädagogische Praxis rechtfertigen den hohen Stellenwert, mit dem dieser Kongress überregionale Beachtung findet.
Mein ausdrücklicher Dank gilt den Verantwortlichen, allen voran Herrn Prof. Michael Hoyer, den Initiatoren, Förderern und aktiv Beteiligten des Medienkongresses, ohne deren Mitwirkung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum nunmehr vierten Mal findet in Villingen-Schwenningen der Medienkongress statt. Dabei weisen steigende Teilnehmerzahlen darauf hin, dass sich die Stadt mittlerweile einen Namen als Medienstandort gemacht hat.
Wieder einmal werden hochkarätige Referentinnen und Referenten Denkanstöße geben und sich im Dialog mit Wissenschaftlern und Fachleuten austauschen. Der 4. Medienkongress Villingen-Schwenningen steht diesmal im Zeichen der sozialen Netzwerke. Facebook, Twitter, LinkedIn, XING, myspace und meinVZ/StudiVZ/SchülerVZ, um nur einige zu nennen, werden vermehrt auch von Kindern und Jugendlichen genutzt. Welche Chancen bieten derlei Netzwerke für diese Gruppe? Welche Gefahren weisen sie auf? Über XING werden Stellen gesucht und Netzwerke geknüpft und auf facebook werden Bilder des letzten Urlaubs gezeigt und Freundschaften über viele Kilometer Entfernung gehalten, erneuert oder aufgebaut. Gleichzeitig nutzen neben Privatpersonen auch Firmen und Personen des öffentlichen Lebens die sozialen Netzwerke, um sich zu präsentieren.
Diese vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten werfen zugleich Fragen nach Privatsphäre und Datenschutz, Einsamkeit, Selbstdarstellung, Jobsuche, Cyber-Mobbing sowie sinnvolle Zeitinvestitionen im Zeitalter des Web 2.0 auf. Der 4. Medienkongress wird denn auch diese spannenden Themenfelder behandeln und sicherlich für fruchtbare Diskussionen sorgen, die zum Erkenntnisgewinn beitragen.
Es bleibt, mich bei Herrn Professor Michael Hoyer, Herrn Professor Dr. Ullrich Dittler und allen Mitwirkenden für die Organisation dieses Kongresses zu bedanken und wünsche uns eine Vielzahl weiterer Medienkongresse am Medienstandort Villingen-Schwenningen.